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Berichtssaison Booster

Dank der in dieser Woche enorm starken Zahlen innerhalb der Berichtssaison konnten die Indizes auf breiter Front zulegen und dies, obwohl die Woche im DAX alles andere als rosig begann.

Allianz im Kreuzverhör, China drückt auf Index

Grund für den zunächst schwachen Montag war der Abverkauf des DAX-Schwergewichtes Allianz. Die Aktie des größten Versicherers in Europa verlor knapp 8%, nachdem in den USA gegen die Tochter des Unternehmens, der Allianz Global Investors, nach Klagen und Untersuchungen der Aufsichtsbehörde SEC auch das US Justizministerium mit dem Konzern befasst. Da die Gewichtung von Allianz innerhalb des DAX nicht unerheblich ist, drückte die Meldung den Index am Montag nach unten.
Ebenso belastete China. Dieses mal nicht wegen Ermittlungen oder Einmischungen in die heimischen Unternehmen, sondern aufgrund des chinesischen Einkaufsmanagerindex, welcher auf dem tiefsten Stand seit April 2020 notiert.

Die zweite Reihe gibt nach schwachem Montag Gas

Nach dem schwachen Montag nahmen die Indizes Fahrt auf. Allen voran der DAX sowie der TecDAX, welche sich an den bisherigen Allzeithochs versuchten beziehungsweise neue Rekorde markierten. In den USA lagen bei den meisten Unternehmen die Zahlen über den Erwartungen und auch hierzulande überzeugten die Aktien aus der “zweiten Reihe” MDAX und SDAX sowie oben genannter TecDAX. Nicht nur lagen die Ergebnisse über den Erwartungen, zahlreiche Gesellschaften hoben den Ausblick an. Dies hob auch die Stimmung der Marktteilnehmer, welche sich aus der Deckung trauten und bei den entsprechenden Aktien zugriffen.

Schwacher Euro ist Rückenwind für deutsche Exporte

Von seiten der Währung erhielt der deutsche und europäische Markt Rückenwind dank des fallenden EURO gegenüber dem US-Dollar. Für eine exportorientierte Volkswirtschaft wie Deutschland wird ein schwacher EURO grundsätzlich positiv angesehen da dieser die heimischen Produkte im Ausland nicht teurer macht.

Kettenreaktion lässt Goldpreis taumeln

Deutlich Federn lassen musste der Goldpreis, nachdem bereits am Mittwoch starke US-Arbeitsmarktdaten vermeldet wurden und der ADP Arbeitsmarktbericht dies am Freitag untermauerte. Somit wird eine Zinserhöhung erwartet, welche sich für den Goldpreis negativ auswirkt, nachdem bereits die Entwicklung des EURO den Goldpreis drückte.

Positive Untermehmensberichte untermauern Anlegererwartungen

In Summe war es eine erfreuliche Woche für die Indizes, da die Berichtssaison die positive Erwartungshaltung der Anleger bestätigen konnte.

In der KW 31 hatte die ISM-Ökostar-F Strategie eine Entwicklung von +1,8% gegenüber der Vorwoche.
In der KW 31 hatte die ISM-Defensive-F Strategie eine Entwicklung von +0,1% gegenüber der Vorwoche.
Die ISM-Balanced-F hatte eine Entwicklung von +0,3% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F von +0,3%.
ISM-Balanced-S hatte eine Entwicklung von +0,2%. Die ISM-Growth-S +0,6% gegenüber der Vorwoche.

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