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Besser als jede Achterbahn!

In dieser Woche wurde deutlich, was an der Börse eigentlich Volatilität bedeutet. Kursschwankungen, von mehreren hundert Punkten innerhalb eines Tages, sind in nervösen Marktphasen völlig normal. Nun, normal in nicht normalen Zeiten. 🙂 

Die Indizes erlebten in dieser Woche eine wahre Achterbahnfahrt nach den starken Kursverlusten der Vorwoche. Nicht verwunderlich also, dass die Börse positiv begann und erste Schnäppchenkäufer aufs Parkett kamen. Vor allem die US Indizes zeigten sich stark und holten 50% der Kursverluste aus der Vorwoche wieder auf. Der DAX hingegen zeigte sich schwach und erholte sich gerade einmal ein Viertel davon. 

Angetrieben wurden die Indizes von der Spekulation auf Maßnahmen der FED. Die US-Notenbank lieferte, drückte die Zinsen um -0,5% und der Markt… verfiel in den Panikmodus. Irrational, da die Angst vor den Auswirkungen des Corona-Virus die Anleger panisch flüchten ließen. Wenn solche Nachrichten abverkauft werden, dann herrscht Käuferstreik am Markt und die Aktien fallen in schneller Geschwindigkeit.

Somit wurde die Erholung abverkauft. Der DAX verlor umso mehr, da Unternehmen wie Lufthansa und Continental überproportional fielen. So hatte der DAX in dieser Woche eine Schwankungsbreite von 800 Punkten und beendete die Woche, ähnlich wie die anderen Indizes, im Minus. Positiv zeigten sich nur Unternehmen, die von der Corona Epidemie profitieren wie der Schutzmasken Hersteller Drägerwerk oder Pharmatitel wie die US Firma Gilead.

In den kommenden Tagen werden sich vor allem die Autofahrer an der Zapfsäule freuen nachdem der Ölpreis, trotz Senkung der Förderung seitens der OPEC, regelrecht verprügelt wurde und die Woche um fast 10% fiel.

Die Gewinner der Woche waren Gold, Bundeswertpapiere sowie der EURO welche alle an Wert dazu gewinnen konnten. Die “sicheren Häfen” werden traditionell bei hoher Schwankung gesucht.

Es bleibt weiterhin volatil, mit starken Schwankungen nach oben als auch nach unten. Daran müssen wir uns die kommenden Monate gewöhnen. Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont von 5 besser 10 Jahren, sollten solche Bewegungen jedoch kalt lassen.

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