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Bockstarker DAX und schwächelnde Amis

Gewinner und Verlierer

Das Bild der Sektorengewinner- und Verlierer führt sich unverändert fort. Während die US Technologieaktien weiter konsolidieren, gewinnen die zyklischen Aktien (u.a. Automobilwerte). Der DAX, welcher größtenteils aus “Zyklikern” besteht, ging in dieser Woche als Gewinner unter den Indizes aus dem Rennen. 

Zinsen und der Arbeitsmarkt

Die anhaltende Sorge steigender Zinsen bei langfristigen US-Staatsanleihen hat auch in dieser Woche die Märkte fest im Griff gehabt. Da half es auch nicht, dass FED Chef Jerome Powell am Donnerstag verkündete, die Zinsen für noch sehr lange Zeit niedrig zu halten. Die Marktteilnehmer erwarteten eine “Operation Twist”; das bedeutet, dass die FED als Verkäufer bei langfristigen US Staatsanleihen auftritt und dafür kurzfristige Anleihen kauft, um damit (wie andere Notenbanken auch) die Zinskurve entsprechend kontrollieren zu können. Ein starker US Arbeitsmarktbericht am Freitag, ließ die Hoffnungen auf fallende Zinsen dann endgültig platzen. Das paradoxe dabei ist, dass dies eigentlich ein Erstarken der US Wirtschaft andeutet, der Markt aber mehr Angst vor steigenden Zinsen hat. 

Nüchtern betrachtet ging die Entwicklung der Vorwochen weiter. Gold verlor deutlich (seit dem Hoch im August 2020 liegt das Minus bei ca. -20%), ebenso die Aktien an der NASDAQ und dem dazugehörigen Index, welcher nun auf dem Level von Anfang Dezember liegt. Der DAX konnte, allen Vorgaben aus Übersee zum Trotz, sogar ein neues Allzeithoch nahe der 14.200er Marke verzeichnen. Dabei waren es vor allem die Automobilaktien, welche dem deutschen Leitindex Schub verleihen konnten aber auch, aufgrund der steigenden Zinsen in den USA, der schwache EURO, welcher in dieser Woche ebenso verlor. 

Immer wieder Öl

Seinen Aufwärtstrend unbeirrt folgen tut das Öl. Auch in dieser Woche konnte der Rohstoff (inklusive Ölaktien) deutlich zulegen. Die OPEC setzte sich nicht auf eine Änderung der Fördermenge fest und das aktuell angespannte Verhältnis zwischen den USA und Saudi-Arabien lässt zusätzlich die Preise im “schwarzen Gold” anziehen. 
Allgemein lässt sich festhalten, dass die letzte Woche angesprochene Sektorenrotation sich in die nächste Runde begab, aber nicht nachhaltig sein sollte. In den letzten 10 Jahren gelang keine nachhaltige Wende in diesem Bereich (sehr schön zu sehen an der positiven Performance des NASDAQ Index gegenüber anderen Indizes, welche dem Technologieindex weit hinterher hinkt) und sollte schon bald zu einer Normalisierung führen.

ISM-Balanced-S hatte eine Entwicklung von +2%. Die ISM-Growth-S +0,7% gegenüber der Vorwoche. Die Vergleichsbenchmark von -1,2%.
Die ISM-Balanced-F hatte eine Entwicklung von +0,6% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F von -1%. Die Vergleichsbenchmark von -1,2%.
In der KW 9 hatte die ISM-Defensive-F Strategie eine Entwicklung von -0,5% gegenüber der Vorwoche. Die Vergleichsbenchmark von -0,6% .
In der KW 9 hatte die ISM-Ökostar-F Strategie eine Entwicklung von -1,3% gegenüber der Vorwoche. Die Vergleichsbenchmark von -1% .

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