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Wochenbericht

Chinesischer Maskenball

Spätestens nach der abgelaufenen Woche sollte auch dem Letzten klar geworden sein, dass sich hinter China ein durch und durch kommunistisches Regime verbirgt, welches “Offenheit” vorspielt, in Wirklichkeit aber maximal in die Wirtschaft, Bildung sowie Unternehmen eingreift – zum Leidwesen der Unternehmen und jeweiligen Aktienkurse.

Stressfraktur mit Happy End

Nachdem die Indizes letzte Woche Ermüdungserscheinungen aufweisten, erfolgte Anfang der Woche (vor allem im DAX) ein kurzer aber heftiger Ermüdungsbruch, was dem Index den größten Tagesverlust in diesem Jahr bescherte. Die COVID Sorgen und die sich ausbreitende Delta-Variante waren Anlass genug um zunächst eine Verkaufswelle loszutreten.

Ermüdungserscheinungen

Das seit Monaten immer gleiche Kursmuster wurde auch in dieser Woche vorbildlich abgespielt. Anfang der Woche ließen es die Amis mit neuen Allzeithochs krachen und auch der DAX konnte seinen bisherigen Rekord um ein paar Punkte überbieten. Im Anschluss traten die typischen Gewinnmitnahmen ein.

Abverkauf der China Kracher

Nachdem die Amerikaner nach ihrem Unabhängigkeitstag feierlich zu Beginn der Woche neue Hochs markierten, trübte sich das Stimmungsbild an den Märkten. Gründe, welche den Marktteilnehmern die Stimmung vermiesten, gab es zahlreich.

Verlauf mit Ansage

Die Kalenderwoche 26 verlief wenig überraschend und unspektakulär. Auch in diesem Quartal wurde ordentlich “Window Dressing” betrieben, so dass die Kurse gen Norden gingen und die Indizes die Woche zumindest nicht mit Verlust beenden konnten.

Gegenreaktion nach Zinskeule

Am Montag Vormittag standen die Vorzeichen im DAX weiterhin auf “rot” nachdem bereits in der Woche zuvor der Index Federn lassen musste. Der deutsche Leitindex testete daraufhin den Bereich um 15.300 Punkte und legte seine Schwäche ab, da dieser “überverkauft” erschien. Kein Wunder, verlor der DAX seit seinem Allzeithoch bei 15.800 Punkten zu dem Zeitpunkt 500 Punkte innerhalb weniger Tage.

FED schickt Gold auf Talfahrt

Der vorsichtige Grundton in den letzten Wochen hier im Newsletter wurde in dieser Woche bestätigt. Die Indizes und vor allem Gold ließen Federn und konsolidierten, nachdem die US-Notenbank FED vorsichtig andeutete, dass die Zeit des (extrem) billigen Geldes in Zukunft vorbei sein wird. Völlig überraschend kam die Aussage aber nicht.

Suche nach Impulsen

Es fehlen schlichtweg die Impulse für eine stärkere Aufwärts- sowie Abwärtsbewegung. Einerseits lassen Inflationssorgen (trotz steigender Öl- und Gaspreise) die Anleger nicht nervös werden, andererseits steigt die Angst vor steigenden Zinsen, weas vor allem in den letzten Monaten die Technologieaktien belastete. Nichts desto trotz machen weder die EZB noch die FED den Eindruck an der Zinsschraube zu drehen um die Zinsen zu erhöhen und versorgen die Märkte weiter mit viel Liquidität (was per se positiv zu werten ist). Ergo bleibt der Umstand des billigen Geldes und der fehlenden Alternativen zum Aktienmarkt.

Auftakt zum Sommertheater

Aussengastronomien und DAX sind glücklich, moderate Schwankungen und an Börsen weltweit, Automolilwerte wieder auf 2018 Niveau, Gold und Öl halten sich stark.

Happy Birthday, lieber Dow!

In einer verkürzten Pfingstwoche gab es in Deutschland zunächst Grund zum Feiern für den DAX, welcher mit 15.568 Punkten ein neues Rekordhoch erzielte, um im Anschluss unter Gewinnmitnahmen zu leiden, sowie für den Dow Jones Index welcher seinen 125. Geburtstag feierte.

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