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Letzte Woche erwarteten wir voller Vorfreude auf eine vorgezogene Bescherung der Indizes. Diese kamen zu Beginn der Woche auch wie bestellt, allerdings verließ die internationalen Börsen etwas die Kraft. Während die Amis einmal mehr mit neuen Rekordhochs unter der Woche glänzen konnten, bohrt der DAX wie ein Holzwurm am “Widerstandsbrett” bei 13.460 Punkten.

In den ersten Tagen der Woche bewegte sich der DAX kaum vom Fleck. Die Sorgen um die weitere Entwicklung im Kampf gegen COVID 19 und die Maßnahmen, eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen, werden hierzulande kontrovers diskutiert. Ebenso kontrovers ist die Ansicht der Finanzexperten, wie und vor allem wie viel staatliche Hilfen vom Lockdown betroffene Betriebe erhalten sollen. In Bayern schaffte Söder Fakten, indem er weitere Verschärfungen im Freistaat anordnete. Eine Rückkehr zum harten Lockdown wie im Frühjahr, lässt natürlich wenig Kauflaune bei den Anlegern aufkommen.

So bewegte sich der DAX, getrieben von positiven Wirtschaftsnachrichten aus China, nah an 13.460 Punkten heran, schaffte es aber am Ende nicht über diese recht wichtige Marke zu springen und darüber zu schließen. Ein Bruch dieser Marke nach oben, schafft direkt Platz für einen weiteren Anstieg in Richtung des bisherigen Allzeithochs. Der Index prallte dort ab und konsolidierte bis zum Ende der Woche.

Grundsätzlich ist der Kursverlauf als normaler “Pullback” bzw. Luft holen für den nächsten Schub anzusehen. Es ist sogar “gesünder” und “nachhaltiger” für einen Index um nicht zu überhitzen. Somit ist ein Anstieg nur aufgeschoben und nicht aufgehoben.

Jetzt fragt man sich zurecht, woher dieser Optimismus wenn man sich die aktuelle Situation mitten in einer Pandemie ansieht? Wie so oft im Marktbericht erwähnt, ist der wichtigste Player an den Börsen die Notenbank. Die EZB hat diese Woche “geliefert”: Weitere 500 Milliarden EURO werden im Zuge des Pandemie-Notfall-Programms (englisch abgekürzt PEPP) in die Märkte gepumpt. Darüber hinaus wird das Programm zeitlich bis 2022 verlängert. Es bleibt also bei der beispiellosen Liquiditätsschwemme, niedrigen Zinsen sowie fehlender Alternativen für Investoren.

Die ISM-Balanced-F entwickelte sich mit -0,6% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F fiel um -0,9%. Die Vergleichsbenchmark stieg um +0,5%.
ISM-Balanced-S fiel um -0,8%. Die ISM-Growth-S -0,5% gegenüber der Vorwoch. Die Vergleichsbenchmark stieg um +0,5%.
Die ISM-Ökostar Strategie hatte eine Entwicklung von +0,8% gegenüber der Vorwoche. Der NASDAQ von -1,7%.
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