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FED Bremse und Gewinnmitnahmen

Nach dem steilen Anstieg der letzten Wochen seit Anfang März konsolidierten die Aktienindizes diesen Anstieg aus. In dieser Woche war es weniger der Krieg in der Ukraine, welcher auf die Kurse drückte, sondern die US-Notenbank FED welche zu Gewinnmitnahmen eingeladen hatte.

FED macht ernst

Das am Mittwoch veröffentlichte FED Protokoll, auch “FED Minutes” genannt, ließ keinen Zweifel mehr daran, dass die US Notenbank in Zukunft auf die Bremse der in den letzten Jahren fabrizierten Liquiditätsflut tritt. Konkret sieht die Mehrheit der US Notenbanker einen oder sogar mehrere Zinsschritte um 0.5 Basispunkte bei den Leitzinsen für angemessen, um der steigenden Inflation entgegenzuwirken. Die in der letzten Sitzung kommunizierte Reduzierung der Bilanzsumme, welche im Mai festgesetzt wird, soll monatlich um 95 Milliarden Dollar zurückgefahren werden. Diese Maßnahmen drückten hauptsächlich auf den NASDAQ und die im Index vorhandenen Aktien.

Brent weiter im Rückwärtsgang

Im Zuge der Reaktion auf die Entscheidungen der FED kamen die Preise von Öl (WTI und Brent) unter Druck. Neben der Tatsache, dass sich Entspannungen auf der Angebotsseite bei Öl zeigen, verursacht eine Zinserhöhung tiefe Sorgenfalten bei den Marktteilnehmern, da eine Abkühlung der Weltwirtschaft und somit fallende Nachfrage für das “schwarze Gold” befürchtet wird. Da half es dem Ölpreis auch nicht, dass neue Sanktionen gegen Russland verabschiedet worden sind.

DAX macht (vorerst) die Biege

Durch die schwachen US-Börsen und steigender Sorgen um die Auswirkung auf die deutschen Unternehmen aufgrund der Russland Sanktionen kam in dieser Woche wenig Kauflaune im DAX auf. Markierte der Index letzte Woche noch ein Hoch bei 14.900 Punkten, ging es in dieser Woche in der Spitze zurück bis auf 14.000 Punkte. Der Freitag rettete die Woche noch für den Index, da letztendlich die bekannten “Schnäppchenjäger” bei den tiefen Kursen die Hand aufhielten und zukauften.

Druck auf dem Kessel

Die Konsolidierung in dieser Woche war auch dringend nötig, um den überkauften Zustand etwas abzubauen. Grundsätzlich ist dies zu begrüßen, um Anlauf zu nehmen, mit Druck und Schmackes über den Widerstand bei 14.900 durchzuziehen. Kurse um 15.200/15.500 und später 16.100 wären dann vorprogrammiert.

In der KW 14 hatte Ihre ISM-Ökostar-F Strategie eine Entwicklung von -1% gegenüber der Vorwoche.
In der KW 14 hatte Ihre ISM-Defensive-F Strategie eine Entwicklung von +0,1% gegenüber der Vorwoche.
Die ISM-Balanced-F hatte eine Entwicklung von -0,1% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F von -0,5%.
ISM-Balanced-S hatte eine Entwicklung von -0,5%. Die ISM-Growth-S -1,2% gegenüber der Vorwoche.

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