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Gewinnmitnahmen nach den Feiertagen

Die Big Boys sind zurück. Dabei handelt es sich nicht um Filmfiguren oder ähnliches, sondern um die großen Marktteilnehmer wie Hegefonds oder Vermögensverwalter, welche ihre Handelstätigkeiten nach den Feiertagen aufnehmen. Im Grunde genommen startet des Börsenjahr ab jetzt erst richtig.

In den USA schaffte es der Dow Jones ein neues Allzeithoch zu markieren bevor dieser sich, ebenso wie alle anderen Indizes, in den USA sowie in Europa anschloss zu konsolidieren. Nach den Zuwächsen der vergangenen Wochen und Monate, wurden die Kurse genutzt um Gewinne zu realisieren.

Auf die Stimmung drückte in dieser Woche Donald Trump, welcher kurz vor Ende seiner Amtszeit den Konflikt mit China wieder anfacht. Konkret verabschiedet Trump Sanktionen gegen diverse chinesische Technologieunternehmen, welche nicht mehr an den US Börsen handelbar sein sollen.

Trump sieht in den Firmen eine Bedrohung, da diese eng mit dem chinesischen Militär verbunden sein sollen. Peking wies diese Vorwürfe zurück, aber nichts desto trotz liess die Meldung Druck auf die betroffenen Aktien, wie beispielsweise XIAOMI, aufkommen.

Der Goldpreis verhielt sich in dieser Woche recht schwankungsintensiv. Trotz der Erholung von den herben Kursverlusten von letzter Woche, war die Nachfrage nach dem Edelmetall nicht hoch genug, so dass Gold auf Wochenbasis weiter nachgab. Die Ankündigung Bidens, ein Hilfspaket in Höhe von 1,9 Milliarden US Dollar vorzuschlagen, half dem Goldpreis nicht weiter anzuziehen.

Eine interessante Entwicklung nimmt der letztes Jahr in den Schlagzeilen geratene Ölpreis. Die Sorte BRENT hat seit dem Tief im März 2020 um +250% zugelegt und befindet sich nun im Bereich von 60$ an einer markanten Schlüsselstelle. Sollte hier der steigende Preistrend anhalten, so könnte das “schwarze Gold” mittelfristig weitere deutliche Kurssteigerungen präsentieren. Tanken wird (durch die höhere Steuer und Abgaben 2021 sowieso schon), falls das Szenario eintrifft, teurer.

Insgesamt liessen alle Assetklassen etwas Dampf ab und konsolidieten, in einer nachrichtenarmen Woche, ihre starken Kursanstiege aus.

Die ISM-Balanced-F entwickelte sich mit -0,8% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F um -0,8%. Die Vergleichsbenchmark fiel um -1,1%.
ISM-Balanced-S stieg um -1,5%. Die ISM-Growth-S -1,9% gegenüber der Vorwoche. Die Vergleichsbenchmark fiel um -1,1%.
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