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Grüße an die Weltuntergangspropheten!

Geschichte wiederholt sich. Muster wiederholen sich. Egal ob in der Natur oder im Verhalten der Anleger. Geht es nach den in den Mainstreammedien bekannten Weltuntergangspropheten, wäre die Finanzwelt ein weiteres Mal untergegangen. Auch hier wiederholen sich die Muster. 

Rückblick auf März 2020: Die Aktienindizes befanden sich mitten im Crash und die Angst unter den Anlegern stieg, gemessen am Volatilitätsindex VDAX, höher als 2008 bei der Lehman-Brothers Pleite.

Quelle: onvista.de

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Crash-Propheten Hochkonjunktur. Sie waren die großen Stars und ihre Videos absolut gefragt bei youtube. Der Zeitpunkt war gekommen wo sie tatsächlich recht bekamen, nachdem es während der EURO-Krise, dem GAU in Fukushima, dem BREXIT und der Wahl Donald Trumps sowie einem damit verbundenen möglichen 3. Weltkrieg nicht ganz so geklappt hat mit einem Crash. 😉 

Klar, wenn ich jeden Tag sage: “Morgen wird es regnen” obwohl man sich im Hochsommer befindet, dann wird es wahrscheinlich einen Tag geben wo es zwischendurch auch regnen wird. Wahrscheinlich wird es ein heftiges Gewitter welches dann zwar kurz, aber heftig ausfällt. 

In einem Umfeld voller aufgeheizter Emotionen und Panik, wäre es doch dann vermessen sich aus dem Fenster zu lehnen und einen möglichen Boden im DAX auszumachen oder? 

Genau das haben wir im Zenit des Crashs gemacht. In unserem Blogbeitrag vom 16. März wiesen wir darauf hin, dass bei nüchterner Betrachtung sich ein Boden zwischen 7.500 Punkten und 8.150 Punkten bilden wird und die Kurse steigen werden. 

Um direkt zu zitieren:Kursziele zwischen 7.500 und 8.150 sind bei der aktuellen Dynamik der Abwärtsbewegung nicht auszuschließen ebenso wenig wie eine zwischenzeitliche Aufwärtsbewegung in den Bereich zurück zur 11.200 und höher.” 

Dabei sollte ein möglicher Impfstoff gegen Corona, die Liquidität der Notenbanken und die charttechnische Konstellation eine entscheidende Rolle spielen.

Schaut man auf den DAX, so wurde anschließend das Tief im Kassahandel, welcher von 9 Uhr bis 17:30 Uhr läuft, bei 8.156 Punkten markiert. In den außerbörslichen Future-Kursen sogar bei 7.946 Punkten. Danach fiel der Index nicht tiefer und startete eine Rally, die bisher bis, man kann es erraten, auf 11.200 ging. Zum wiederholten Mal wurde der Verlauf der Indizes unsererseits vorher genau prognostiziert. 

Darin unterscheidet sich die Arbeit und Sichtweise eines Portfoliomanagers zu einem Crash-Propheten. Während letzterer “irgendwann” recht bekommt mit seiner Prognose, so muss der Portfoliomanager immer bereit sein zu reagieren und die Lage richtig einordnen. Nüchtern, professionell und unemotional.

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