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Jahresendrally aus dem Bilderbuch

Sie läuft. Zweifellos. Die recht zuverlässige Jahresendrally (steigende Aktienkurse in den letzten Monaten eines Jahres) zieht die Indizes seit Wochen auf neue Höhen. Dem DAX fehlt nur noch ein Wimpernschlag zu einem neuen Rekord.

Wie letzte Woche erwartet, nahm der DAX nur Anlauf um die Marke von 13.460 zu knacken und sich im Anschluss dynamisch nach oben zu entwickeln. Auch die US Indizes konnten zulegen, ebenso der EURO, welcher den höchsten Stand seit 2018 gegenüber dem US-Dollar verzeichnen konnte.

Für Kauflaune sorgten in dieser Woche diverse Einkaufsmanagerindizes. Sowohl in Asien als auch in den USA ist der Ausblick der Manager auf die Konjunktur und den Auftragseingängen besser als bisher angenommen. Auch in Deutschland sind die Experten nicht mehr so pessimistisch als noch vor wenigen Monaten. Es scheint, dass der Impfstoff gegen COVID 19 auch wirtschaftlich anschlägt bzw. dies stark von den Führungskräften diverser Unternehmen erwartet wird.

Unabhängig von den Konjunkturerwartungen (welche nur eine Momentaufnahme sind und sich monatlich stark ändern können) bekräftigte die FED, wie bereits die EZB in der Vorwoche, weiter eine aggressive Geldpolitik zu fahren. Die Notenbank verwies gleichzeitig auch auf die Notwendigkeit fiskalpolitischer Entscheidungen. Mit kurzen Worten: Ein Stimuluspaket der US Regierung gilt als sicher. Dieses wird seit Monaten zwischen Republikanern und Demokraten in den USA verhandelt. Die Frage ist nicht ob es kommt, sondern wie hoch es ausfallen wird.

Das Umfeld ist und bleibt aktuell freundlich. Somit sollten weitere Kurssteigerungen (mit kurzen Konsolidierungsphasen) nicht weiter überraschen.

Die ISM-Balanced-F entwickelte sich mit +1,9% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F stieg um +2%. Die Vergleichsbenchmark stieg um +1,2%.
ISM-Balanced-S stieg um +1,6%. Die ISM-Growth-S +2,3% gegenüber der Vorwoch. Die Vergleichsbenchmark stieg um +1,2%.
Die ISM-Ökostar Strategie hatte eine Entwicklung von +5,9% gegenüber der Vorwoche. Der NASDAQ von +4,4%.
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