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Jahresauftakt verpatzt

Der bereits verpatzte Jahresauftakt an den Märkten wurde in dieser Woche nochmals durch fallende Kurse verschlechtert. Speziell der US Markt, allen voran der NASDAQ mit ca. -12 % (!) seit Jahresanfang, setzten in dieser Woche noch einen drauf, während der DAX und auch die restlichen europäischen Indizes bisher vergleichsweise glimpflich davonkamen.

Schlechte Berichte belasten zusätzlich

Im Jahresausblick hatten wir bereits darauf hingewiesen, dass 2022 ein herausforderndes Jahr wird, in dem höhere Kursschwankungen zu erwarten sind. Die Gründe bzw. Risiken dafür waren die US-Zinspolitik sowie mögliche Enttäuschungen in der Berichtssaison der Unternehmen. Beide Faktoren, sind aktuell auch der Grund für die Schwäche der US-Märkte.

Speziell die Zinspolitik belastet seit Monaten die Technologieaktien. In dieser Woche kamen auch der Dow Jones und S&P500 unter Druck, da die Earnings von JP Morgan sowie Goldman Sachs alles andere als gut ankamen.

Markt extrem sensitiv

Die Zahlen von Netflix kamen so schlecht an, dass der Titel sich am nächsten Tag mit -20 % quasi gefünftelt hat. Man sieht also, dass aktuell die kleinste negative Nachricht ausreicht, um größere Abverkäufe bei den Aktien zu sehen. Selbiges musste am Freitag der DAX erfahren, nachdem Siemens Energy seine Prognose aufgrund Siemens Gamesa korrigieren musste. Auch hier fiel im Anschluss der Titel deutlich und mit ihm der ganze Sektor der Windanlagenbauer.

Crash steht NICHT zur Debatte

So negativ die Situation aktuell erscheint, umso wichtiger ist es für Investoren zu wissen, dass trotz des miesen Jahresstarts und Nachrichten von “Crash Gurus” (welche reihenweise in den letzten 20 Jahren falsch lagen) kein Grund zur Sorge besteht und ein Crash wie 2020 ausdrücklich NICHT zur Debatte steht.

Ängste und negative Nachrichten bereits eingepreist

Im Gegenteil: Im Moment sind die negativen Nachrichten und die Zinspolitik der FED in den negativen Kursen „eingepreist“. Sollte die Notenbank am kommenden Mittwoch moderate Töne anschlagen bezüglich ihrer Zinspolitik, so steht zumindest eine deutliche Erholung auf der Agenda, wenn nicht sogar das komplette Ende der Korrektur. Der Bogen für diese Gegenbewegung ist bereits gespannt.

In der KW 3 hatte Ihre ISM-Ökostar-F Strategie eine Entwicklung von -3,3% gegenüber der Vorwoche.
In der KW 3 hatte Ihre ISM-Defensive-F Strategie eine Entwicklung von -0,2% gegenüber der Vorwoche.
Die ISM-Balanced-F hatte eine Entwicklung von -2,5% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F von -3,4%.
ISM-Balanced-S hatte eine Entwicklung von -2,6%. Die ISM-Growth-S -5% gegenüber der Vorwoche.

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