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Es fehlen Käufer

Wie bereits in den letzten Wochen, fehlte es an Impulsen um die Käufer an den Aktienmarkt zu locken. Wenn diese ausbleiben, reicht es bekanntlich um eine Konsolidierung und somit eine Abwärtsbewegung am Markt zu erzeugen.

DAX vor Erweiterung nochmal unter 15.500

Im DAX waren die Anleger zunächst stets bemüht den Index wieder an die 16.000 Punkte Marke zu ziehen. Dies scheiterte jedoch zum Ende der Woche kläglich, sodass der Index sich (zum letzten Mal vor seiner Erweiterung auf 40 Titel aus dem MDAX) knapp unter 15.500 aus dem Handel ging.
Im Laufe der Woche war der DAX kurzfristig mit 31 Aktien bestückt. Nachdem Continental seine Tochtergesellschaft Vitesco an die Börse brachte, wurde diese aufgrund der Abspaltung für einen Tag im DAX gelistet. Aktionäre von Continental bekommen für 5 Aktien von “Conti” 1 Aktie des Antriebstechnik Unternehmens Vitesco.

Auch der NASDAQ atmet durch

Auch in den USA setzte sich der Trend der Gewinnmitnahmen fort. Nachdem bereits der S&P500 und der Dow Jones bereits in den letzten Wochen sich schwächer präsentierten, ließ in dieser Woche auch der sonst so starke NASDAQ Federn und ging mit einem Minus aus der Handelswoche. Grundsätzlich sei an dieser Stelle erwähnt, dass solche Konsolidierungen absolut gesund sind in einem intakten Aufwärtstrend, welcher weiterhin zweifelsohne vorliegt. Ob es nun eine (prozentual) kleine oder größere Konsolidierung wird, steht auf einem anderen Blatt. Hier gilt es, den Markt engmaschig zu verfolgen und die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Turbulenzen in China

Die richtigen Schlüsse ziehen gestaltet sich aktuell etwas schwierig bei Aktien aus China. Ende August setzten die Titel aus Fernost noch zu einer deutlichen Erholung nach dem Abverkauf der letzten Wochen an. Diese wurde nun in den letzten 14 Tagen abrupt abgebrochen. Nicht nur, dass seit Monaten die chinesische Regierung Statements gegen eigene Technologieunternehmen wie Alibaba oder Tencent abliefert, nun bahnt sich in China auch eine Art “Lehman 2.0” an, nachdem der Immobiliengigant Evergrande in Zahlungsschwierigkeiten steckt. Das Ergebnis aus diesen Meldungen waren fallende Kursnotierungen bei Aktien aus China und ein Massaker im Kurs des Immobilienkonzerns. Ob dies nun zu einer Kettenreaktion führen wird und wirklich die so oft beschworene Immobilienblase in China platzt, ist aktuell zu früh vorherzusagen. Zumindest aber liegt alleine bei Evergrande ein Risiko von 300 Milliarden USD und nicht nur das. Der Konzern ist so breit verschachtelt, dass die Risiken sich sowohl auf das Banksystem und auch auf die Automobilindustrie auswirken könnten. Bleibt abzuwarten wie sich die Regierung in Peking, welche auf riesigen Geldreserven sitzt, in so einem Krisenfall verhalten würde.

In der KW 37 hatte Ihre ISM-Ökostar-F Strategie eine Entwicklung von -0,6% gegenüber der Vorwoche.
In der KW 37 hatte Ihre ISM-Defensive-F Strategie eine Entwicklung von -0,1% gegenüber der Vorwoche.
Die ISM-Balanced-F hatte eine Entwicklung von -0,6% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F von -0,7%.
ISM-Balanced-S hatte eine Entwicklung von -0,4%. Die ISM-Growth-S -1,3% gegenüber der Vorwoche.
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