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Krypto-Massaker und Fahrstuhlbörse 2.0

Mai und 1-er Jahre

Dass der Mai zu den börsentechnisch schwierigsten Monaten gehört, ist kein Geheimnis. Ebenso wenig, dass “1”er Jahre (also Jahre welche mit einer 1 enden) in der Vergangenheit eher nervig waren anstatt einen klaren Trend aufzuweisen. Auch dieses Jahr ist es bisher nicht anders.

Mit Ausnahme vom Ausbruch Anfang März aus der Seitwärtsphase, welche von Januar bis März anhielt (Spanne von 13.600 und 14.200), befinden wir uns vereinfacht ausgedrückt wieder in einer Seitwärtsbewegung, welche sich dieses mal zwischen 14.800 und 15.500 erstreckt.

Runter und wieder hoch

Wie bereits letzte Woche, machte der DAX die Bewegung 1:1 nach, fiel von 15.400 auf ca. 14.900, um dann (man ahnt es) wieder auf ca. 15.400 zu gehen. Somit ist der Vergleich mit einem Fahrstuhl, welcher nur maximal den Keller und das Dachgeschoss kennt und sich dazwischen hin und her bewegt, ein sehr guter Vergleich zur aktuellen Situation.

Die Berichtssaison in den USA und Deutschland, sowie die Dividendensaison hierzulande, neigen sich dem Ende zu. Obwohl die Mehrheit der Unternehmen hervorragende Zahlen geliefert hat, konnten die Indizes nicht wirklich erneut eine Schippe drauflegen. Zwar hat der DAX (welcher inklusive Dividenden berechnet wird) ein neues Allzeithoch markiert, der “echte” DAX-Kursindex (ohne Dividenden) jedoch nicht. Die US Indizes (welche alle als Kursindex ohne Dividenden gelistet werden) liegen ebenso unter ihren bisherigen Allzeithochs.

Tesla und China gegen Kryptos

Deutlich unter den Allzeithochs liegen nach der abgelaufenen Woche die Kryptowährungen, nachdem diese ein wahres Kursmassaker erlebten und Anleger, welche noch nicht lange dort investiert sind, erstmals sehen konnten was Volatilität wirklich bedeutet und der Kryptomarkt nichts für Weicheier ist.

Auslöser für den Kursrutsch waren hauptsächlich 2 Nachrichten. Der erste Einschlag im Kurs des Bitcoin (BTC) kam seitens des TESLA Gründers Elon Musk, welcher vermeldete, dass TESLA einen Teil seiner Bitcoins verkauft hat und in Zukunft, aufgrund des starken Ressourcenverbrauchs beim Strom, nicht mehr auf BTC setzen wird. Der Dienstag kleidete sich dann blutrot für die Kryptos, nachdem China ein Verbot der Währungen prüft.

In der Spitze fiel der Bitcoin bis auf ca. 30.000 USD, was gegenüber seinem bisherigen Allzeithoch bei 65.000 USD im April eine Halbierung (-50%) darstellt. Da dort ein wichtiger Preisbereich vorliegt, nahmen einige Marktteilnehmer dies als Chance wahr in den BTC einzusteigen und diesen innerhalb weniger Stunden wieder zurück auf 40.000 USD zu ziehen. Kurzum, eine Woche welche mit ca. 30% Schwankung bestückt war im BTC.

Volatilität bleibt

Turbulent war die Woche an Märkten also seitens der Kurse allemal und es ist zu erwarten, dass die Volatilität auch in Zukunft nicht zurückgehen sondern eher zulegen wird.

In der KW 20 hatte die ISM-Ökostar-F Strategie eine Entwicklung von +0,6% gegenüber der Vorwoche.
In der KW 20 hatte die ISM-Defensive-F Strategie eine Entwicklung von +0,3% gegenüber der Vorwoche.
Die ISM-Balanced-F hatte eine Entwicklung von +0,2% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F von +0,4%.
ISM-Balanced-S hatte eine Entwicklung von +0,8%. Die ISM-Growth-S +2,6% gegenüber der Vorwoche.
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