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Kursrakete und Rohrkrepierer

Das Jahr 2022 spart nicht damit, das Nervenkostüm der Anleger und Vermögensmanager zu strapazieren. Speziell in dieser Woche wurden die Kurse wild hin- und hergeworfen. Die Nervosität ist weiter hoch und erste Hedgefonds geraten aufgrund des herausfordernden Marktumfelds in Schieflage.

FED schafft Fakten

Von Montag bis Mittwochabend tat sich recht wenig an den Märkten. Fast lethargisch bewegten sich die Indizes in einer engen Handelsspanne von wenigen Prozentpunkten. Das änderte sich am Mittwochabend als die FED in ihrer Sitzung Fakten schaffte und ihre Zinsentscheidung verkündete. So lahm der Handel bis dahin verlief, umso heftiger wurde es im Anschluss mit Schwankungen, welche es die letzten Jahrzehnte nur selten gab. Nach der Zinsentscheidung, schoss der Dow Jones um 1.000 Punkte nach oben, um nur wenige Handelsstunden später am nächsten Tag die kompletten 1.000 Punkte abzugeben.

Zinsanstieg sorgt weiter Sorgenfalten

Vor allem Technologieaktien zündeten nach der Rede von FED Chef Powell den Turbo und zogen massiv an. Die Ankündigung der FED, den Basiszins um “nur” 50 Basispunkte zu erhöhen und die Anleihekäufe in einem niedrigeren Umfang zu reduzieren, sorgte zunächst für Erleichterung, was am nächsten Handelstag jedoch in Ernüchterung wechselte. Vor allem war der NASDAQ einem extrem starken Verkaufsdruck ausgesetzt, aber auch der S&P500 erlebte einen der schwächsten Handelstage der letzten Jahre. Bei einigen Aktien war ein wahres “Blutbad” auszumachen, u.a. auch bei den sonst eher defensiven Aktien. Kein Sektor blieb am Donnerstag vom Ausverkauf verschont.
Der Grund ist auch schnell gefunden: Es war der größte Zinsschritt der Notenbank seit fast 30 Jahren aufgrund der hohen Inflation (welche zum Teil selbstverschuldet) die FED dazu zwingt diese Maßnahmen einzuleiten. Auch andere Notenbanken, wie beispielsweise die Bank of England, hoben ihre Zinsen an und die EZB wird auf kurz oder lang nicht um einen Zinsschritt herumkommen.

Berichtssaison in Deutschland überzeugt

Der DAX kann einem schon fast leidtun. Obwohl die im Index notierten Unternehmen solide Geschäftszahlen präsentieren konnten (u.a. BASF und Siemens Healthineers) wurde das deutsche Leitbarometer aufgrund der negativen Entwicklung in den USA wieder unter 14.000 Punkte gedrückt. Das positive Momentum, welches sich der Index aufbaute, wurde zum Ende der Woche pulverisiert.

In der KW 18 hatte Ihre ISM-Ökostar-F Strategie eine Entwicklung von -1,5% gegenüber der Vorwoche.
In der KW 18 hatte Ihre ISM-Defensive-F Strategie eine Entwicklung von -0,9% gegenüber der Vorwoche.
Die ISM-Balanced-F hatte eine Entwicklung von -1% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F von -1,2%.
ISM-Balanced-S hatte eine Entwicklung von -1,9%. Die ISM-Growth-S -2,7% gegenüber der Vorwoche.

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