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Noch zu Beginn der Woche ließen die Märkte keinen Zweifel daran, dass die Kurse nur den Weg nach oben kennen und sämtliche realwirtschaftlichen Daten ignoriert werden können. Als dann aber die Bundesregierung schärfere Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen ankündigte, trübte sich die Stimmung merklich an den europäischen Börsen.

Ein Mix aus unterschiedlichen Belastungsfaktoren setzt den Aktienmärkten derzeit zu. Rasant steigende Corona-Fallzahlen in Europa lassen derzeit wieder größere Sorgen vor neuen Lockdowns in den wichtigsten Industriestaaten aufkommen. Damit schwinden die Hoffnungen, dass es zu einer konjunkturellen Belebung ab dem Jahreswechsel kommen wird. Immer stärker zeigen sich nun auch die Folgen in der Realwirtschaft. So ist die Zahl der Beschäftigen in der deutschen Industrie bis Ende August um gut drei Prozent gesunken und damit so kräftig wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr.

Zugleich stecken in den USA die Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten über ein neues billionenschweres Konjunkturprogramm in der Sackgasse. Und auch die wieder steigenden Umfragewerte für Donald Trump im US-Präsidentschaftswahlkampf entfachen Unsicherheit. Gemäß der letzten Fondsmanagerumfrage vom 8. Oktober rechnen 61 Prozent der Teilnehmer damit, dass das Wahlergebnis angefochten wird und ähnlich wie 2000 eine wochenlange Hängepartie folgt.

Mit großer Sicherheit werden sich die meisten großen Marktteilnehmer nicht all zu weit aus dem Fenster lehnen, was die Aktivität und Positionierung am Markt angeht.

Es bleibt weiterhin eine Gratwanderung zwischen hoffen auf Besserung und einer bösen Überraschung, falls tatsächlich ein zweiter Lockdown erfolgen sollte.

Die ISM-Balanced-F entwickelte sich mit +0,1% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F stieg um +0,15%. Die Vergleichsbenchmark fiel um -0,3%.
ISM-Balanced-S stieg um +0,3%. Die ISM-Growth-S fiel um -0,1% gegenüber der Vorwoche. Die Vergleichsbenchmark fiel um -0,3%.
Die ISM-Ökostar Strategie hatte eine Entwicklung von +2,3% gegenüber der Vorwoche. Der NASDAQ stieg um +1%.

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