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Nachdem die Indizes sich in den letzten Wochen deutlich nach oben schrauben konnten, gab es in dieser Woche einen deutlichen Rücksetzer. Der Grund dafür ist seit Monaten der gleiche: Inflation, Zinsen und eine Angst vor Rezession.

EZB zieht nach

Schon seit geraumer Zeit weht am Zinsmarkt ein anderer Wind. Die Notenbanken leiteten international die Zinswende ein und auch die EZB bestätigte nun, was bereits länger erwartet worden ist. Die europäische Notenbank, welche sich lange auf einen anderen Kurs als die FED begab, was schnelle Zinserhöhungen angeht, wird ab Juli ebenfalls das Anleihekaufprogramm auslaufen lassen sowie eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte vollziehen. Gegebenenfalls wird im September weiter an der Schraube gedreht. Alles steht und fällt mit der Inflation.

Verluste überall

Die Zinsen sind international gestiegen und drücken seit Monaten auf die Anlegerstimmung. Klar wird das am Bild diversen Basiswerte: Aktien, Anleihen und Rohstoffe (mit Ausnahme von Energie) befinden sich im Minus. Selbst der sichere Hafen Gold und auch Anleihen befinden sich im roten Bereich. 2022 ist also aktuell eines der schwierigsten Jahre für Anleger seit langem, da keine Anlageklasse im Plus notiert. Wer jetzt denkt, “Cash is King” der sollte sich jedoch immer vor Augen halten, dass wir aktuell in einer rekordverdächtigen Realverzinsung stecken, welche es in sich hat. Bei einer Inflationsrate von 8 % hat man dies garantiert als Verlust, man sieht es nur nicht, da der Kontostand immer die gleiche Summe ausweist.

Aktien bleiben die einzige echte Alternative

Somit bleibt aktuell die Wahl zwischen Pest und Cholera. Einerseits bringt das Geld auf dem Konto eine gefühlte Sicherheit, frisst aber real die Rendite automatisch auf, andererseits bringen die starken Kursschwankungen und Abstürze nach unten die Nerven in Bedrängnis. Nun, mittel- und langfristig hat es sich immer bewahrheitet, dass die Aktie den Zins schlägt. Sollte sich die Inflation abkühlen, so wird auch der Druck auf die Zinsen geringer, was automatisch Momentum in den Markt bringt.

In der KW 22 hatte Ihre ISM-Ökostar-F Strategie eine Entwicklung von +1,5 % gegenüber der Vorwoche.
In der KW 22 hatte Ihre ISM-Defensive-F Strategie eine Entwicklung von +0,2 % gegenüber der Vorwoche.
Die ISM-Balanced-F hatte eine Entwicklung von +2,9% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F von +0,7%.
ISM-Balanced-S hatte eine Entwicklung von +0,9%. Die ISM-Growth-S +1,3% gegenüber der Vorwoche.

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