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Säbelrasseln beeinflusst Aktienkurse

Eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegte Woche verging an den Märkten. Anders als in den letzten Wochen war diesmal weniger die Inflation und die Zinspolitik der Notenbanken das Hauptthema. Der schwelende Konflikt zwischen Russland, der Ukraine und der NATO waren dieses Mal Grund für deutliche Kursschwankungen und Nervosität am Markt.

Am Valentinstag alle 40 DAX Aktien rot

Bereits der Montag schockte die Marktteilnehmer in Deutschland direkt zu Handelsbeginn mit einem kräftigen Kursabschlag zum Schlusskurs von Freitag. Anstatt rote Rosen zum Valentinstag, gab es zunächst eine blutrote Kurstafel, indem alle 40 Aktien aus dem deutschen Aktienindex fielen.

Stabiler Boden hält auch Russland vs. NATO stand

Der DAX ging, im Dunstkreis der Nachrichtenlage rund um einen drohenden Einmarsch Russlands in die Ukraine, in der Spitze knapp 500 Punkte in die Knie und rutschte kurzzeitig unter 15.000 Punkte. Der Bereich um 14.800/14.900 erwies sich aber dennoch einmal mehr als robuste Unterstützung, was bei der kurzfristig überverkauften Lage, im Anschluss für einen deutlichen Bounce nach oben sorgte.

und erste positive Nachrichten schicken DAX wieder auf Vorwochenhoch

Nachdem am Dienstag erste Meldungen über einen teilweisen Rückzug russischer Truppen von der Grenze zur Ukraine durchsickerten, starteten der DAX (und auch die US-Indizes) eine deutliche Aufwärtsbewegung, sodass es der deutsche Aktienindex sogar bis an das Hoch der Vorwoche schaffte.

Dennoch bleibt die Lage und der Markt nervös

Die Freude währte aber nur kurz. Im Chaos der Nachrichten seitens der USA, dass Putin einen Angriff jederzeit starten könnte und angeblichen Panzergefechten im Osten der Ukraine (welche sich im Nachhinein als falsch erwiesen) stieg die Angst vor einem drohenden Krieg und damit die Schwankungen am Markt. Folglich fielen die Kurse so schnell wie sie gestiegen waren, während der Ölpreis und allen voran Gold ein neues Jahreshoch erzielen konnten.

Inflation & Zinsen + Krieg

In Summe wurde der Markt 2022 bisher vor allem durch 2 Faktoren belastet: die Inflation und die Spekulation bezüglich der Zinsschritte der FED sowie die Spekulation auf einen möglichen Krieg.

Wie die Börsen auf einen Krieg reagieren, beschreibt der folgende externe lesenswerte Artikel mit Blick auf vergangene kriegerische Konflikte:

https://www.godmode-trader.de/know-how/wie-reagiert-der-aktienmarkt-auf-einen-krieg,10673069

In der KW 7 hatte Ihre ISM-Ökostar-F Strategie eine Entwicklung von -0,2% gegenüber der Vorwoche.
In der KW 7 hatte Ihre ISM-Defensive-F Strategie eine Entwicklung von -0,1% gegenüber der Vorwoche.
Die ISM-Balanced-F hatte eine Entwicklung von -0,8% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F von -1,3%.
ISM-Balanced-S hatte eine Entwicklung von -1,8%. Die ISM-Growth-S -3% gegenüber der Vorwoche.

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