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Remdesivir + Geldschwemme = steigende Kurse

Nicht nur die amerikanische Notenbank hat ein Mittel um den Börsen zu helfen. Am Freitag wurde bekannt, dass erste zaghafte Erfolge in China mit dem von der US Firma Gilead hergestellten Medikament Remdesivir gegen COVID 19 erzielt wurden. 

Während der DAX sich in dieser Woche zögerlich zeigte, überzeugten die US Indizes durch Stärke. Der US Technologieindex NASDAQ stieg deutlich an und hat mittlerweile mehr als die Hälfte der Kursverluste seit seinem Hoch im Februar eingeholt. Getrieben wurden die US Aktien, und insbesondere Edelmetalle wie Gold, vor allem durch die Liquiditätsflut, welche die US Notenbank FED zur Verfügung stellt, aber auch durch die Hoffnung, dass Remdesivir sich positiv auf Corona erkrankte Menschen auswirkt. Einmal mehr wird jedoch deutlich, dass die Macht der Notenbanken niemals unterschätzt werden darf. 

Den Auftakt der Berichtssaison in den USA machten die Banken. Hier fielen die Zahlen durchweg schlecht aus. Auch die Geldhäuser müssen nun aufgrund möglicher Firmenpleiten durch den Lockdown ihre Abschreibungen erhöhen. Trotz der stark nach unten revidierten Zahlen hielten sich die Kursabschläge bei Aktien wie JP Morgan und Goldman Sachs in Grenzen. Es scheint, als ob die “Bad News” bereits in den Kursen von Mitte März eingepreist waren.

Hierzulande wird das Kontaktverbot ab dem 19.04.2020 etwas gelockert. Geschäfte mit bis zu 800qm dürfen wieder öffnen. Ab dem 04. Mai sollen, unter bestimmten Hygieneauflagen, auch wieder (Gott sei Dank) Friseurbesuche möglich sein. 🙂 

Da es an neuen Hiobsbotschaften fehlte, griffen die Anleger in dieser Woche wieder verstärkt zu Aktien und verhalfen den Indizes zu einem Kursplus.

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