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Shared value versus shareholder value

Shareholder-Value war das Buzz-word der 80er und 90er uns ist erst in den letzten Jahren etwas in´s Schwanken gekommen. In Zeiten von Umweltschutz und Klimawandel, Öko-labels und Corporate Responsibility haben Konsumenten, aber auch Anleger und selbst CEOs großer multinationaler Unternehmen gemerkt, dass es um mehr als nur Geld geht.

Shared Value heisst Win-Win für Unternehmen und die Gesellschaft. Shared value heisst mit dem Hammer Häuser zu bauen, nicht zu zerstören.
(Quelle: LinkedIn)


Knapp zwei Jahre Entwicklung einer strikt nachhaltigen Investment Strategie (ISM-Ökostar).

Ein paar Beispiele:

  • Nike’s Flyknit Schuh, aus einem einzigen Stück Material gefertigt, “produziert” nicht nur zero waste, sondern ist auch kostengünstiger in der Produktion und atemfreundlicher beim Tragen. Nike’s Anstrengungen Müll zu vermindern haben der Marke mehr als $1Mrd Umsatz eingebracht.
  • BHP hat $50 Millionen investiert um die Qualität der lokalen Zulieferer für Ihre Mienen in Chile zu verbessern. Das Programm hat nicht nur über 5000 Arbeitsplätze geschaffen, auch hat der Gigant $120 Millionen durch Kosteneinsparungen und bessere Performance generiert.
  • Launched in 2015, Das MasterCard Aid Network macht es seit 2015 Wohltätigkeitsorganisationen leichter Flüchtlinge zu unterstützen indem das Unternehmen prepaid Karten anbietet, die bei bestimmten Händlern für Produkte wie Lebensmittel, Medizin oder Bürobedarf über ein offline-Bezahlsystem eingesetzt werden können; in Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen, Western Union und anderen Unternehmen.

Es war nie anders. Wir haben unsere Rechnungen nur nicht bezahlt. Jetzt kommt der Schuldeneintreiber Umwelt, Klima, Soziales & Co. mit seinen Forderungen und kann nicht länger warten. Er gibt weder Aufschub noch weitere Kredite. Also müssen nun die Kinder der Schuldnergeneration Unternehmen bauen, die sich nicht nur selbst tragen sondern auch die Schulden früherer Jahrzehnte deckt.

Glücklicherweise funktioniert das auch schon. Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind, sind, wie unser ISM-Ökostar klar zeigt, langfristig wettbewerbsfähig und sogar profitabler als viele “konventionelle” Unternehmen.
Seitens der Unternehmer, Börsianer, Investmentberater und Anleger ist diese Einsicht leider noch nicht sehr weit verbreitet.

Leider, weil es der Welt gut tun würde, wenn wir alle an einem Strang ziehen würden.
Aus klassischer Investorensicht allerdings ist es eine Chance schon jetzt auf grüne Pferde zu setzen und nicht langfristig nachhaltigen Gewinn ins Depot zu holen.

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