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Letzte Woche gönnten sich die Märkte ihre wohlverdiente Verschnaufpause. In dieser Woche fielen die Märkte in ein Sommerloch, gekennzeichnet von weiteren Gewinnmitnahmen und Verkäufen.

Jackson Hole

Der wichtigste Termin in dieser Woche fand am Freitag, 26.8. statt. In der Stadt Jackson Hole im Bundesstaat Wyoming treffen sich die Mitglieder der FED, um die weitere Ausrichtung der Notenbank zu besprechen. Nachdem die Inflationsdaten zuletzt niedriger ausgefallen sind als erwartet, machten sich zu Beginn der Woche erneut Sorgen breit, dass die Zinsen seitens der FED weiterhin deutlich aggressiv verlaufen werden. Daher zeigten sich Anleger die ganze Woche über vorsichtig und nahmen Gewinne mit bzw. blieben auf ihren Händen sitzen, was Käufe angeht.

Powell bremst die Stimmung

FED Chef Powell kommunizierte dann, was vor allem US Tech Aktien nicht gerne hören. Für die FED zählt vor allem, die Inflation zu drücken. Eine Änderung der Zinspolitik und weitere Zinserhöhungen werden so schnell nicht erwartet. Die Folge: Sämtliche Anlageklassen fuhren in dieser Woche Verluste ein. Neben Aktien kamen vor allem die Kryptowährungen und der Bitcoin, aber auch Gold unter Abgabedruck.

Das Einzige was steigt, ist Gas und Kaffee

Unabhängig von der geplanten Gasumlage in Deutschland erwartet uns so oder so eine sehr teure Phase. Der Preis für Gas, welcher von Mai bis Juni um knapp 44 % eingebrochen war, nahm seitdem seine Rally wieder auf und steht nun mehr an einem neuen Jahreshoch. Dabei sprechen wir von Henry Hub Gas. Der Future (Preis/Terminkontrakt) welcher für die Gaspreise in Europa herangezogen wird, der Dutch TTF Natural Gas Future, hat seine Rally verschärft und zog von Kursen bei 30 Dollar im April auf inzwischen 90 Dollar. Der kommende Winter wird also entweder recht kalt in deutschen Haushalten oder die Gasrechnung (und Stromrechnung) wird einigen die Tränen in die Augen steigen lassen.
Wer dann um wieder zu sich zu kommen einen starken Kaffee braucht, wird ebenfalls verwundert sein. Die „Soft Commodities“ also weiche Rohstoffe wie Zucker, Weizen, Kaffee legen aufgrund der sehr niedrigen Niederschläge und schlechter Ernten steil zu. Das Jahr 2022 hat es bisher in sich und wirkt sich auf alle Bereiche des Lebens aus. Nachdem der Sommer seinen Namen verdient hat, bleibt zu hoffen, dass zumindest der Winter aus o.g. Gründen nicht zu streng wird.

In der KW 34 hatte Ihre ISM-Ökostar-F Strategie eine Entwicklung von -2,3 % gegenüber der Vorwoche.
In der KW 34 hatte Ihre ISM-Defensive-F Strategie eine Entwicklung von -0,3 % gegenüber der Vorwoche.
Die ISM-Balanced-F hatte eine Entwicklung von -2,6% gegenüber der Vorwoche. Die ISM-Growth-F von -2,3%.
ISM-Balanced-S hatte eine Entwicklung von -3%. Die ISM-Growth-S -4,6% gegenüber der Vorwoche.

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