Leopoldstr. 94, 80802 München, Germany
+49 89 414 17 44 22

biden

Suche nach Impulsen

Es fehlen schlichtweg die Impulse für eine stärkere Aufwärts- sowie Abwärtsbewegung. Einerseits lassen Inflationssorgen (trotz steigender Öl- und Gaspreise) die Anleger nicht nervös werden, andererseits steigt die Angst vor steigenden Zinsen, weas vor allem in den letzten Monaten die Technologieaktien belastete. Nichts desto trotz machen weder die EZB noch die FED den Eindruck an der Zinsschraube zu drehen um die Zinsen zu erhöhen und versorgen die Märkte weiter mit viel Liquidität (was per se positiv zu werten ist). Ergo bleibt der Umstand des billigen Geldes und der fehlenden Alternativen zum Aktienmarkt.

Happy Birthday, lieber Dow!

In einer verkürzten Pfingstwoche gab es in Deutschland zunächst Grund zum Feiern für den DAX, welcher mit 15.568 Punkten ein neues Rekordhoch erzielte, um im Anschluss unter Gewinnmitnahmen zu leiden, sowie für den Dow Jones Index welcher seinen 125. Geburtstag feierte.

Mission completed!

Der DAX hat seine Mission “14.500” in dieser Woche erledigt. Mit einer dynamischen Bewegung räumte er den Bremsklotz 14.000, an dem er die vergangenen Wochen sich mehrfach gescheitert war, aus dem Weg und brach aus. Auch auf diesem Umstand wiesen wir vor einigen Wochen hin, dass die 14.000 quasi eine Bewährungsprobe für weitere Gewinne im Index sind. Die Pflichtaufgabe und die Kür hat der DAX also gemeistert.

Zinsen als Problem

Es lässt sich beobachten, dass die Märkte nur in langsamen Schritten ihren Weg zur Oberseite verfolgen, jedoch relativ anfällig für Gewinnmitnahmen sind. Ganz überraschend kommt diese Entwicklung nicht, haben DAX und die US Indizes ihre von uns seit November erwarteten Kursziele erreicht und teilweise überschritten.

Rekorde zum Jahr des Büffels

In China beginnt 2021 das Jahr des Büffels. Das der Büffel eine gewisse Ähnlichkeit zum Bullen (welcher als Sinnbild für steigende Kurse an den Börsen steht) aufweist ist gegebenenfalls ein gutes Omen für die Indizes. Zumindest konnten alle wichtigen Leitbörsen in dieser Woche neue Allzeithochs markieren.

ISM-Jahresrückblick 2020

Das Jahr 2020 hat zweifellos Börsen-Geschichte geschrieben. Nicht nur als “Jahr der Pandemie”, sondern auch als das Jahr, welches den schnellsten Crash aller Zeiten an der Börse verzeichnen konnte. Sicherlich wird es zukünftig in einem Atemzug mit dem Jahr 1929, 1987, 2000 und 2008 genannt werden. In diesen Jahren verzeichneten die Aktienmärkte die größten Abwärts- und Crash Bewegungen.

Trumps 30.000

Der positive Trend am Aktienmarkt bleibt ungebrochen. Auch in dieser Woche konnten die Notierungen eine Schippe drauflegen. Trotz Ankündigungen der Bundesregierung die aktuellen Beschränkungen mindestens bis Weihnachten zu verlängern und zu verschärfen.

Wer macht es?

Es scheint, als ob sich die Börse mit Joe Biden als Präsidenten angefreundet hat. Vor allem aber, da die Mehrheitsverhältnisse im Senat, der wichtigsten politischen Instanz in den USA, sich nicht groß verschoben haben. Somit könnte Biden, auch wenn er es wollen würde, nicht aggressiv gegen die von Trump eingeführte Steuersenkung für Unternehmen vorgehen. Darüber hinaus erwarten sich die Börsianer ein weiteres (größeres) Stimuluspaket, unabhängig ob es von den Dems oder den Reps kommt.

Window dressing

Window dressing (zu deutsch: Fenster schmücken) beschreibt den Umstand der häufig zum Ende eines Quartals auftritt. Da viele Fonds und institutionelle Adressen einen Quartalsbericht vorlegen müssen, werden die Kurse durch Käufe entsprechend “hochgezogen” um diesen Bericht entsprechend positiver zu gestalten.

Scroll to top