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covid-19

Stressfraktur mit Happy End

Nachdem die Indizes letzte Woche Ermüdungserscheinungen aufweisten, erfolgte Anfang der Woche (vor allem im DAX) ein kurzer aber heftiger Ermüdungsbruch, was dem Index den größten Tagesverlust in diesem Jahr bescherte. Die COVID Sorgen und die sich ausbreitende Delta-Variante waren Anlass genug um zunächst eine Verkaufswelle loszutreten.

FED schickt Gold auf Talfahrt

Der vorsichtige Grundton in den letzten Wochen hier im Newsletter wurde in dieser Woche bestätigt. Die Indizes und vor allem Gold ließen Federn und konsolidierten, nachdem die US-Notenbank FED vorsichtig andeutete, dass die Zeit des (extrem) billigen Geldes in Zukunft vorbei sein wird. Völlig überraschend kam die Aussage aber nicht.

Jahresausblick 2021 – hervorragende Vorzeichen.

Ein “Extremjahr” wie 2020 mit einem handfesten, kurzfristigem Crash sowie einer krassen V-Erholung erwarten wir dieses Jahr nicht. Auch in den kommenden Jahren werden solche Kursverläufe eher nicht auf der Tagesordnung stehen. Der “Schwarze Schwan” COVID 19, hat die Börsen durchgerüttelt. Wenn alles “normal” läuft und kein “Schwarzer Schwan” um die Ecke kommt, sollten die Börsen ihren Lauf nehmen.

Happy End

Wenn das Börsenjahr 2020 verfilmt werden würde, dann wäre es sicherlich ein Kassenschlager. Zu Beginn Normalität und Optimismus, anschließend große Emotionen mit Angst, Verzweiflung und Tränen, welche an Dramatik nicht zu überbieten sind, um dann zum Schluss mit einem Happy End zu schließen, nachdem alles gut gegangen ist.

Verschnaufpause vor Weihnachten

Die Aktienmärkte gönnten sich kurz vor Weihnachten, in einer kurzen Handelswoche mit sehr geringem Volumen, eine Verschnaufpause. Eine Konsolidierung, die den Indizes gegönnt sei, nach einem Anstieg von über 10% in nur 2 Monaten.

Der Holzwurm

Letzte Woche erwarteten wir voller Vorfreude auf eine vorgezogene Bescherung der Indizes. Diese kamen zu Beginn der Woche auch wie bestellt, allerdings verließ die internationalen Börsen etwas die Kraft. Während die Amis einmal mehr mit neuen Rekordhochs unter der Woche glänzen konnten, bohrt der DAX wie ein Holzwurm am “Widerstandsbrett” bei 13.460 Punkten.

Impfstoff-Treffer und Rallymodus

So langweilig und träge sich die Indizes in den Sommermonaten während des “Sommerlochs” gezeigt haben, so impulsiv und schwankungsintensiv verliefen die letzten Wochen. Noch vor 14 Tagen fielen die Indizes wie ein Stein, um sich im Anschluss dynamisch nach oben zu entwickeln.

Knallhart durchgefallen!

Die Panik ist zurück. Zumindest weckte diese Woche Erinnerungen an das Frühjahr ,welches von stark fallenden Kursen aufgrund der COVID Pandemie geprägt war. Der DAX büßte -8,5% im Vergleich zur Vorwoche ein, was den größten Abschlag nach März diesen Jahres darstellt.
Die Gründe für die herben Kursverluste im deutschen Leitindex beruhen hauptsächlich auf 2 Faktoren: …

Window dressing

Window dressing (zu deutsch: Fenster schmücken) beschreibt den Umstand der häufig zum Ende eines Quartals auftritt. Da viele Fonds und institutionelle Adressen einen Quartalsbericht vorlegen müssen, werden die Kurse durch Käufe entsprechend “hochgezogen” um diesen Bericht entsprechend positiver zu gestalten.

Abverkauf auf Bestellung

Auf breiter Front wurden Aktien verkauft und so kamen auch die US Indizes (mit Ausnahme des NASDAQ) neben dem DAX unter die Räder. Der deutsche Leitindex gab im Vergleich zur Vorwoche mit -4,9% am deutlichsten ab und notiert wieder unter 13.000 Punkten.

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