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dax

Zinsen als Problem

Es lässt sich beobachten, dass die Märkte nur in langsamen Schritten ihren Weg zur Oberseite verfolgen, jedoch relativ anfällig für Gewinnmitnahmen sind. Ganz überraschend kommt diese Entwicklung nicht, haben DAX und die US Indizes ihre von uns seit November erwarteten Kursziele erreicht und teilweise überschritten.

Jahresausblick 2021 – hervorragende Vorzeichen.

Ein “Extremjahr” wie 2020 mit einem handfesten, kurzfristigem Crash sowie einer krassen V-Erholung erwarten wir dieses Jahr nicht. Auch in den kommenden Jahren werden solche Kursverläufe eher nicht auf der Tagesordnung stehen. Der “Schwarze Schwan” COVID 19, hat die Börsen durchgerüttelt. Wenn alles “normal” läuft und kein “Schwarzer Schwan” um die Ecke kommt, sollten die Börsen ihren Lauf nehmen.

Happy End

Wenn das Börsenjahr 2020 verfilmt werden würde, dann wäre es sicherlich ein Kassenschlager. Zu Beginn Normalität und Optimismus, anschließend große Emotionen mit Angst, Verzweiflung und Tränen, welche an Dramatik nicht zu überbieten sind, um dann zum Schluss mit einem Happy End zu schließen, nachdem alles gut gegangen ist.

Jahresendrally aus dem Bilderbuch

Sie läuft. Zweifellos. Die recht zuverlässige Jahresendrally (steigende Aktienkurse in den letzten Monaten eines Jahres) zieht die Indizes seit Wochen auf neue Höhen. Dem DAX fehlt nur noch ein Wimpernschlag zu einem neuen Rekord.

Der Holzwurm

Letzte Woche erwarteten wir voller Vorfreude auf eine vorgezogene Bescherung der Indizes. Diese kamen zu Beginn der Woche auch wie bestellt, allerdings verließ die internationalen Börsen etwas die Kraft. Während die Amis einmal mehr mit neuen Rekordhochs unter der Woche glänzen konnten, bohrt der DAX wie ein Holzwurm am “Widerstandsbrett” bei 13.460 Punkten.

Trumps 30.000

Der positive Trend am Aktienmarkt bleibt ungebrochen. Auch in dieser Woche konnten die Notierungen eine Schippe drauflegen. Trotz Ankündigungen der Bundesregierung die aktuellen Beschränkungen mindestens bis Weihnachten zu verlängern und zu verschärfen.

Knallhart durchgefallen!

Die Panik ist zurück. Zumindest weckte diese Woche Erinnerungen an das Frühjahr ,welches von stark fallenden Kursen aufgrund der COVID Pandemie geprägt war. Der DAX büßte -8,5% im Vergleich zur Vorwoche ein, was den größten Abschlag nach März diesen Jahres darstellt.
Die Gründe für die herben Kursverluste im deutschen Leitindex beruhen hauptsächlich auf 2 Faktoren: …

Abverkauf auf Bestellung

Auf breiter Front wurden Aktien verkauft und so kamen auch die US Indizes (mit Ausnahme des NASDAQ) neben dem DAX unter die Räder. Der deutsche Leitindex gab im Vergleich zur Vorwoche mit -4,9% am deutlichsten ab und notiert wieder unter 13.000 Punkten.

Stabile Seitenlage und Richtungssuche

Aktuell scheint es, als dass es weder genügend Käufer noch Verkäufer gibt, um den DAX in eine entsprechende Richtung zu ziehen. Somit verbleibt es bei der Tatsache, dass weiter bei 13.000 Punkten eine solide Unterstützung im Markt herrscht, eine massive Kauflaune aber ausbleibt.

Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht

Die Partystimmung an den Märkten wurde zu Beginn der Woche angeheizt durch (erneute) Spekulationen um einen Impfstoff gegen das Corona Virus und der Hoffnung auf weitere Geldspritzen seitens der US Notenbank. Die Stimmung kippte jedoch massiv, als sich am Donnerstag und Freitag die Marktteilnehmer nicht auf die Hoffnung, sondern auf die Tatsachen besannen.

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