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dax

Jahresendrally aus dem Bilderbuch

Sie läuft. Zweifellos. Die recht zuverlässige Jahresendrally (steigende Aktienkurse in den letzten Monaten eines Jahres) zieht die Indizes seit Wochen auf neue Höhen. Dem DAX fehlt nur noch ein Wimpernschlag zu einem neuen Rekord.

Der Holzwurm

Letzte Woche erwarteten wir voller Vorfreude auf eine vorgezogene Bescherung der Indizes. Diese kamen zu Beginn der Woche auch wie bestellt, allerdings verließ die internationalen Börsen etwas die Kraft. Während die Amis einmal mehr mit neuen Rekordhochs unter der Woche glänzen konnten, bohrt der DAX wie ein Holzwurm am “Widerstandsbrett” bei 13.460 Punkten.

Trumps 30.000

Der positive Trend am Aktienmarkt bleibt ungebrochen. Auch in dieser Woche konnten die Notierungen eine Schippe drauflegen. Trotz Ankündigungen der Bundesregierung die aktuellen Beschränkungen mindestens bis Weihnachten zu verlängern und zu verschärfen.

Knallhart durchgefallen!

Die Panik ist zurück. Zumindest weckte diese Woche Erinnerungen an das Frühjahr ,welches von stark fallenden Kursen aufgrund der COVID Pandemie geprägt war. Der DAX büßte -8,5% im Vergleich zur Vorwoche ein, was den größten Abschlag nach März diesen Jahres darstellt.
Die Gründe für die herben Kursverluste im deutschen Leitindex beruhen hauptsächlich auf 2 Faktoren: …

Abverkauf auf Bestellung

Auf breiter Front wurden Aktien verkauft und so kamen auch die US Indizes (mit Ausnahme des NASDAQ) neben dem DAX unter die Räder. Der deutsche Leitindex gab im Vergleich zur Vorwoche mit -4,9% am deutlichsten ab und notiert wieder unter 13.000 Punkten.

Stabile Seitenlage und Richtungssuche

Aktuell scheint es, als dass es weder genügend Käufer noch Verkäufer gibt, um den DAX in eine entsprechende Richtung zu ziehen. Somit verbleibt es bei der Tatsache, dass weiter bei 13.000 Punkten eine solide Unterstützung im Markt herrscht, eine massive Kauflaune aber ausbleibt.

Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht

Die Partystimmung an den Märkten wurde zu Beginn der Woche angeheizt durch (erneute) Spekulationen um einen Impfstoff gegen das Corona Virus und der Hoffnung auf weitere Geldspritzen seitens der US Notenbank. Die Stimmung kippte jedoch massiv, als sich am Donnerstag und Freitag die Marktteilnehmer nicht auf die Hoffnung, sondern auf die Tatsachen besannen.

DAX kommt in der Realität an

Die Berichtssaison in Deutschland fiel zum größten Teil katastrophal aus. Nicht nur, dass die meisten Unternehmen die bereits schon niedrigen Erwartungen nicht erfüllten, verzichtete die Mehrzahl auf einen Ausblick bzw. Prognose für das laufende Jahr. Was in den letzten Wochen “gleichgültig” erschien, schlug sich nun in den Kursen durch.

Keine FAKE-NEWS, aber FAKE-AUSBRUCH!

Noch zu Beginn der Woche konnte der DAX die 12.950er Marke knacken und sogar über 13.000 Punkte steigen. Grund für die Euphorie war der EU-Gipfel und das milliardenschwere Konjunkturpaket, welches die EU-Chefs verhandelt hatten. Die in den USA gestartete Berichtssaison sorgte überwiegend für positive Überraschungen.

Das Geduldsspiel geht in die Verlängerung

…die wichtige Marktbreite nicht mit den Bewegungen der Indizes harmonieren. Dies bedeutet, der Aktienmarkt wird vor allem durch einige wenige Aktien, welche eine hohe Gewichtung in den Indizes haben, nach oben gezogen. Beispiel: Amazon, Microsoft, Apple, Alphabet (Google) und Facebook …

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