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ezb

Stressfraktur mit Happy End

Nachdem die Indizes letzte Woche Ermüdungserscheinungen aufweisten, erfolgte Anfang der Woche (vor allem im DAX) ein kurzer aber heftiger Ermüdungsbruch, was dem Index den größten Tagesverlust in diesem Jahr bescherte. Die COVID Sorgen und die sich ausbreitende Delta-Variante waren Anlass genug um zunächst eine Verkaufswelle loszutreten.

Halbzeit 2021 – Zwischenfazit im Jahr des Büffels

Gründe für die gute Laune an den Märkten allgemein gab es genug. Die Berichtssaison verlief sehr positiv. Die meisten Unternehmen lagen innerhalb der Erwartungen bzw. übertrafen diese deutlich. Die Notenbanken drücken weiter auf die Tube (EZB, Bank of Japan) beziehungsweise kündigen Zinsschritte nur im moderaten Bereich an (FED).

Suche nach Impulsen

Es fehlen schlichtweg die Impulse für eine stärkere Aufwärts- sowie Abwärtsbewegung. Einerseits lassen Inflationssorgen (trotz steigender Öl- und Gaspreise) die Anleger nicht nervös werden, andererseits steigt die Angst vor steigenden Zinsen, weas vor allem in den letzten Monaten die Technologieaktien belastete. Nichts desto trotz machen weder die EZB noch die FED den Eindruck an der Zinsschraube zu drehen um die Zinsen zu erhöhen und versorgen die Märkte weiter mit viel Liquidität (was per se positiv zu werten ist). Ergo bleibt der Umstand des billigen Geldes und der fehlenden Alternativen zum Aktienmarkt.

Der Holzwurm

Letzte Woche erwarteten wir voller Vorfreude auf eine vorgezogene Bescherung der Indizes. Diese kamen zu Beginn der Woche auch wie bestellt, allerdings verließ die internationalen Börsen etwas die Kraft. Während die Amis einmal mehr mit neuen Rekordhochs unter der Woche glänzen konnten, bohrt der DAX wie ein Holzwurm am “Widerstandsbrett” bei 13.460 Punkten.

Bald ist Bescherung!

Zweifel sind die besten Freunde einer Rally. Die Kurse steigen und die “Zweifler” sind am Ende gezwungen doch noch in den Markt zu gehen um die Rally nicht zu verpassen. Dies alles verstärkt die Aufwärtsbewegung nochmal deutlich. Wie bereits seit Wochen, ändern wir unsere positive Einschätzung zu den Aktienmärkten nicht.

Never fight the FED!

Die Gelddruckmaschinen der Notenbanken glühen und fluten die Märkte. Rund um den Globus versuchen vor allem die Notenbanken aus den USA, Japan, GB und Europa, die Corona-Rezession durch billiges Geld einzudämmen.

Zwischen FOMO und Skepsis

Blickt man auf die Kursentwicklung der letzten Wochen, so versteht man als Anleger wohl kaum, warum die Indizes trotz der seit Wochen anhaltenden negativen News rund um die Wirtschaft stehen, wo vor Beginn des Lockdowns standen. Entsprechend springen viele Investoren den Kursen hinterher, aus Angst…

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