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German Angst

Letzte Woche erhielten unsere Infoletter Abonnenten anstatt der gewohnten Version ein ausführliches “Special” welches sich mit dem Jahresrückblick aber auch einen kurzen Ausblick befasste. Grundtenor: so schlimm wie die ersten 6 Monate des Jahres wird das zweite Halbjahr 2022 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.

Momentumsverlust

Nachdem die Indizes sich in den letzten Wochen deutlich nach oben schrauben konnten, gab es in dieser Woche einen deutlichen Rücksetzer. Der Grund dafür ist seit Monaten der gleiche: Inflation, Zinsen und eine Angst vor Rezession.

Die Zweifel weichen

Langsam aber sicher scheinen sich die Zweifel der Marktteilnehmer zu legen, was eine Rally betrifft. Zumindest schlagen vermeintlich negative Nachrichten nicht mehr in der Vehemenz auf die Kurse ein, wie noch vor einigen Wochen.

DAX obenauf

die “Rallyansage” aus dem letzten Infoletter nahmen die Indizes teilweise wörtlich. Der erste Schritt dazu ist gemacht, auch wenn dieser etwas holprig in dieser Woche ausfiel. Vor allem der DAX zeigt sich sehr stark gegenüber den Indizes aus Übersee.

Kursrakete und Rohrkrepierer

Das Jahr 2022 spart nicht damit, das Nervenkostüm der Anleger und Vermögensmanager zu strapazieren. Speziell in dieser Woche wurden die Kurse wild hin- und hergeworfen. Die Nervosität ist weiter hoch und erste Hedgefonds geraten aufgrund des herausfordernden Marktumfelds in Schieflage.

Zinsexplosion drückt auf die Stimmung

In einer kurzen Handelswoche aufgrund der Osterfeiertage wurde eine mögliche Osterrally vor allem seitens der Zinsen gedrückt. Dieser “Bremsklotz” sorgte dafür, dass der DAX fast auf den Punkt genau am Donnerstag (Karfreitag blieb die Börse geschlossen) aus dem Handel ging, wie er am Montag eröffnete.

Kursexplosionen vs. Kursimplosionen

Die Berichtssaison in den USA sorgt, in einem Marktumfeld mit erhöhter Volatilität, für teils extreme Bewegungen vor allem außerhalb der Handelszeiten an der Börse. Diese Bewegungen hatten entsprechend ihren Auswirkungen auf die Indizes, welche sich auch in dieser Woche in einer breiten Spanne bewegten.

FED zieht die Zügel an

Ein klares Zeichen gegen die anziehende Inflation setzte die US Notenbank in dieser Woche, nachdem die Zügel deutlicher angezogen werden. Zunächst kam die Nachricht gut an. Am Tag darauf stellte sich jedoch Ernüchterung ein.

Stressfraktur mit Happy End

Nachdem die Indizes letzte Woche Ermüdungserscheinungen aufweisten, erfolgte Anfang der Woche (vor allem im DAX) ein kurzer aber heftiger Ermüdungsbruch, was dem Index den größten Tagesverlust in diesem Jahr bescherte. Die COVID Sorgen und die sich ausbreitende Delta-Variante waren Anlass genug um zunächst eine Verkaufswelle loszutreten.

Halbzeit 2021 – Zwischenfazit im Jahr des Büffels

Gründe für die gute Laune an den Märkten allgemein gab es genug. Die Berichtssaison verlief sehr positiv. Die meisten Unternehmen lagen innerhalb der Erwartungen bzw. übertrafen diese deutlich. Die Notenbanken drücken weiter auf die Tube (EZB, Bank of Japan) beziehungsweise kündigen Zinsschritte nur im moderaten Bereich an (FED).

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