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FED

Black Friday

Treffender hätte der Infoletter von letzter Woche den Umstand der Märkte nicht beschreiben können. Konkret hieß es: Ob COVID erneut für Kursverluste an den Märkten sorgen wird bleibt aber zunächst abzuwarten. Eine Konsolidierung nach dem deutlichen Kursanstieg der letzten Wochen wäre ein normaler Prozess. Die Märkte konsolidierten in dieser Woche deutlich. Vor allem am Freitag, dem Black Friday, gab es einen Abverkauf im doppelten Sinn.

Jahresendrally weit vor Jahresende

Noch Anfang beziehungsweise Mitte Oktober war in unserem Infoletter die Jahresendrally das wahrscheinlichere Szenario. Die Indizes lieferten, allen voran der NASDAQ mit den starken Chip Aktien. Aber auch der DAX markierte ein neues Rekordhoch.

DAX zeigt sich pflichtbewusst

Die Einweihungsparty des “neuen” DAX mit 40 Aktien ging am Montag mal gründlich in die Hose. Ansonsten zeigte sich der Aktienindex sehr pflichtbewusst indem er einen (von uns seit Wochen erwarteten) tiefen Rücksetzer bis an 15.000 Punkte vollzog. Grundsätzlich war die Handelswoche von Volatilität und Nervosität aufgrund der Sorgen um China geprägt.

Der Jackson Hole Impuls

Der Sommer verabschiedet sich nicht nur aus Sicht der Temperaturen. Auch an den Märkten läuft die heiße Phase der Berichtssaison aus bzw. ging zum größten Teil über die Bühne. Mit dem Resultat, dass neue Hochs in den USA erzielt worden sind, während sich der DAX weiter seitwärts bewegt.

Taliban & Taping

Wenig Grund zur Freude hatten nicht nur die Indizes sondern auch die westlichen Länder, welche knallhart auf den Boden der Tatsachen gebracht worden sind und feststellen mussten, dass 20 Jahre Einsatz, Krieg und Verschwendung von Geld, Ressourcen und Menschenleben für die Katz waren.

Halbzeit 2021 – Zwischenfazit im Jahr des Büffels

Gründe für die gute Laune an den Märkten allgemein gab es genug. Die Berichtssaison verlief sehr positiv. Die meisten Unternehmen lagen innerhalb der Erwartungen bzw. übertrafen diese deutlich. Die Notenbanken drücken weiter auf die Tube (EZB, Bank of Japan) beziehungsweise kündigen Zinsschritte nur im moderaten Bereich an (FED).

Gegenreaktion nach Zinskeule

Am Montag Vormittag standen die Vorzeichen im DAX weiterhin auf “rot” nachdem bereits in der Woche zuvor der Index Federn lassen musste. Der deutsche Leitindex testete daraufhin den Bereich um 15.300 Punkte und legte seine Schwäche ab, da dieser “überverkauft” erschien. Kein Wunder, verlor der DAX seit seinem Allzeithoch bei 15.800 Punkten zu dem Zeitpunkt 500 Punkte innerhalb weniger Tage.

FED schickt Gold auf Talfahrt

Der vorsichtige Grundton in den letzten Wochen hier im Newsletter wurde in dieser Woche bestätigt. Die Indizes und vor allem Gold ließen Federn und konsolidierten, nachdem die US-Notenbank FED vorsichtig andeutete, dass die Zeit des (extrem) billigen Geldes in Zukunft vorbei sein wird. Völlig überraschend kam die Aussage aber nicht.

Suche nach Impulsen

Es fehlen schlichtweg die Impulse für eine stärkere Aufwärts- sowie Abwärtsbewegung. Einerseits lassen Inflationssorgen (trotz steigender Öl- und Gaspreise) die Anleger nicht nervös werden, andererseits steigt die Angst vor steigenden Zinsen, weas vor allem in den letzten Monaten die Technologieaktien belastete. Nichts desto trotz machen weder die EZB noch die FED den Eindruck an der Zinsschraube zu drehen um die Zinsen zu erhöhen und versorgen die Märkte weiter mit viel Liquidität (was per se positiv zu werten ist). Ergo bleibt der Umstand des billigen Geldes und der fehlenden Alternativen zum Aktienmarkt.

VW zieht am DAX

In dieser Woche verhalf vor allem VW dem deutschen Leitindex dazu sein Allzeithoch auszubauen.
Dies zog US Anleger auf den Plan, welche die VW Stammaktie kauften. Das Besondere dabei ist aber: In den USA werden nicht die Volkswagen-Aktien direkt gehandelt, sondern sogenannte American Depositary Receipts (ADRs).

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