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FED

Halbzeit 2021 – Zwischenfazit im Jahr des Büffels

Gründe für die gute Laune an den Märkten allgemein gab es genug. Die Berichtssaison verlief sehr positiv. Die meisten Unternehmen lagen innerhalb der Erwartungen bzw. übertrafen diese deutlich. Die Notenbanken drücken weiter auf die Tube (EZB, Bank of Japan) beziehungsweise kündigen Zinsschritte nur im moderaten Bereich an (FED).

Gegenreaktion nach Zinskeule

Am Montag Vormittag standen die Vorzeichen im DAX weiterhin auf “rot” nachdem bereits in der Woche zuvor der Index Federn lassen musste. Der deutsche Leitindex testete daraufhin den Bereich um 15.300 Punkte und legte seine Schwäche ab, da dieser “überverkauft” erschien. Kein Wunder, verlor der DAX seit seinem Allzeithoch bei 15.800 Punkten zu dem Zeitpunkt 500 Punkte innerhalb weniger Tage.

FED schickt Gold auf Talfahrt

Der vorsichtige Grundton in den letzten Wochen hier im Newsletter wurde in dieser Woche bestätigt. Die Indizes und vor allem Gold ließen Federn und konsolidierten, nachdem die US-Notenbank FED vorsichtig andeutete, dass die Zeit des (extrem) billigen Geldes in Zukunft vorbei sein wird. Völlig überraschend kam die Aussage aber nicht.

Suche nach Impulsen

Es fehlen schlichtweg die Impulse für eine stärkere Aufwärts- sowie Abwärtsbewegung. Einerseits lassen Inflationssorgen (trotz steigender Öl- und Gaspreise) die Anleger nicht nervös werden, andererseits steigt die Angst vor steigenden Zinsen, weas vor allem in den letzten Monaten die Technologieaktien belastete. Nichts desto trotz machen weder die EZB noch die FED den Eindruck an der Zinsschraube zu drehen um die Zinsen zu erhöhen und versorgen die Märkte weiter mit viel Liquidität (was per se positiv zu werten ist). Ergo bleibt der Umstand des billigen Geldes und der fehlenden Alternativen zum Aktienmarkt.

VW zieht am DAX

In dieser Woche verhalf vor allem VW dem deutschen Leitindex dazu sein Allzeithoch auszubauen.
Dies zog US Anleger auf den Plan, welche die VW Stammaktie kauften. Das Besondere dabei ist aber: In den USA werden nicht die Volkswagen-Aktien direkt gehandelt, sondern sogenannte American Depositary Receipts (ADRs).

Jahresendrally aus dem Bilderbuch

Sie läuft. Zweifellos. Die recht zuverlässige Jahresendrally (steigende Aktienkurse in den letzten Monaten eines Jahres) zieht die Indizes seit Wochen auf neue Höhen. Dem DAX fehlt nur noch ein Wimpernschlag zu einem neuen Rekord.

Tanz auf der Rasierklinge

Die FED hat beschlossen, Anleihen von Unternehmen direkt zu kaufen und so für Liquidität und niedrige Zinsen zu sorgen. Die Märkte feierten diese News und der DAX konnte sich im Laufe der Woche bis über 12.400 Punkte hochziehen.

Übermut tut selten gut!

Katerstimmung in den Indizes. Nachdem der DAX innerhalb von nur 17 Handelstagen um 27% zulegen konnte und mit 12.913 Punkten die nächste tausender Marke ins Visier nahm, ging den Käufern die Puste aus.

Never fight the FED!

Die Gelddruckmaschinen der Notenbanken glühen und fluten die Märkte. Rund um den Globus versuchen vor allem die Notenbanken aus den USA, Japan, GB und Europa, die Corona-Rezession durch billiges Geld einzudämmen.

Zwischen FOMO und Skepsis

Blickt man auf die Kursentwicklung der letzten Wochen, so versteht man als Anleger wohl kaum, warum die Indizes trotz der seit Wochen anhaltenden negativen News rund um die Wirtschaft stehen, wo vor Beginn des Lockdowns standen. Entsprechend springen viele Investoren den Kursen hinterher, aus Angst…

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