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lockdown

ISM-Jahresrückblick 2020

Das Jahr 2020 hat zweifellos Börsen-Geschichte geschrieben. Nicht nur als “Jahr der Pandemie”, sondern auch als das Jahr, welches den schnellsten Crash aller Zeiten an der Börse verzeichnen konnte. Sicherlich wird es zukünftig in einem Atemzug mit dem Jahr 1929, 1987, 2000 und 2008 genannt werden. In diesen Jahren verzeichneten die Aktienmärkte die größten Abwärts- und Crash Bewegungen.

Knallhart durchgefallen!

Die Panik ist zurück. Zumindest weckte diese Woche Erinnerungen an das Frühjahr ,welches von stark fallenden Kursen aufgrund der COVID Pandemie geprägt war. Der DAX büßte -8,5% im Vergleich zur Vorwoche ein, was den größten Abschlag nach März diesen Jahres darstellt.
Die Gründe für die herben Kursverluste im deutschen Leitindex beruhen hauptsächlich auf 2 Faktoren: …

COVID Breitseite & buy the bad news

Enorm nervös und volatil zeigten sich in dieser Woche die internationalen Indizes. Der Grund ist jedoch jeweils höchst unterschiedlich. Während in den USA die Hängepartie um weitere Finanzspritzen und Stimuli für die Wirtschaft bis zum Ende der Woche ungeklärt blieb, sorgten explodierende COVID19 Infektionen sowie der Lockdown im Berchtesgadener Land zur Wochenmitte für herbe Kursverluste in Europa.

Lockdown 2.0?

Noch zu Beginn der Woche ließen die Märkte keinen Zweifel daran, dass die Kurse nur den Weg nach oben kennen und sämtliche realwirtschaftlichen Daten ignoriert werden können. Als dann aber die Bundesregierung schärfere Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen ankündigte, trübte sich die Stimmung merklich an den europäischen Börsen.

Abverkauf auf Bestellung

Auf breiter Front wurden Aktien verkauft und so kamen auch die US Indizes (mit Ausnahme des NASDAQ) neben dem DAX unter die Räder. Der deutsche Leitindex gab im Vergleich zur Vorwoche mit -4,9% am deutlichsten ab und notiert wieder unter 13.000 Punkten.

Explosion in Beirut. Explosion im Gold.

Der Grund für die starke Aufwärtsbewegung der Edelmetalle liegt zum einen an der Angst vor einer Ausbreitung des Corona Virus sowie eines zweiten Lockdown, zum anderen an der seit Wochen starken Abwertung des US Dollar gegenüber anderen Währungen.

Hoffen auf den Durchbruch

Dabei ist bezeichnend, dass weiterhin die „stay at home“ Aktien weiter den Markt oben halten. Anscheinend erwartet die Masse der Anleger, dass noch eine zweite Corona Welle kommt und positionieren sich bewusst in den Technologieaktien.

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