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USA

Robust trotz Pelosi

Die Märkte zeigten sich in dieser Woche weiter freundlich und setzten ihre seit Juni gestartete Aufwärtsbewegung fort. Nicht ganz selbstverständlich da die Nachrichtenlage rund um den Besuch von Nancy Pelosi in Taiwan für politische Spannungen sorgte.

Teflon Markt

In dieser Woche befanden wir uns sinnbildlich im Epizentrum der Berichtssaison, aber auch makroökonomischer Zahlen. Bemerkenswert war die Reaktion der Märkte welche, anders als noch in den letzten Quartalen, auch negative Zahlen oder Ergebnisverfehlungen recht gut wegsteckten.

German Angst

Letzte Woche erhielten unsere Infoletter Abonnenten anstatt der gewohnten Version ein ausführliches “Special” welches sich mit dem Jahresrückblick aber auch einen kurzen Ausblick befasste. Grundtenor: so schlimm wie die ersten 6 Monate des Jahres wird das zweite Halbjahr 2022 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.

Die Zweifel weichen

Langsam aber sicher scheinen sich die Zweifel der Marktteilnehmer zu legen, was eine Rally betrifft. Zumindest schlagen vermeintlich negative Nachrichten nicht mehr in der Vehemenz auf die Kurse ein, wie noch vor einigen Wochen.

Volltreffer

Letzte Woche wiesen wir in unserem Infoletter darauf hin, dass der erste Schritt der Rallyansage vor 14 Tagen gemacht worden ist. Nachdem die Kurse in Deutschland und auch in Übersee zum Start der neuen Woche schwächer tendierten, war der Wochenschluss umso erfreulicher für die Marktteilnehmer.

DAX obenauf

die “Rallyansage” aus dem letzten Infoletter nahmen die Indizes teilweise wörtlich. Der erste Schritt dazu ist gemacht, auch wenn dieser etwas holprig in dieser Woche ausfiel. Vor allem der DAX zeigt sich sehr stark gegenüber den Indizes aus Übersee.

Zinsexplosion drückt auf die Stimmung

In einer kurzen Handelswoche aufgrund der Osterfeiertage wurde eine mögliche Osterrally vor allem seitens der Zinsen gedrückt. Dieser “Bremsklotz” sorgte dafür, dass der DAX fast auf den Punkt genau am Donnerstag (Karfreitag blieb die Börse geschlossen) aus dem Handel ging, wie er am Montag eröffnete.

Auf Window Dressing ist Verlass

Das Schönste, was einem Analysten passieren kann, ist, wenn die favorisierte Entwicklung der Märkte 1:1 eintrifft. Die abgelaufene Woche war ein Paradebeispiel dafür.

Unsicherheit belastet (noch)

Die (zum Teil abstrusen) Bewegungen und Kursschwankungen am Markt belasten die Indizes und die Nerven der Anleger nun eine weitere Woche. Während die Woche freundlich begann, ließ ein FED Mitglied mit seinen Aussagen am Donnerstag vor allem die Technologie-Aktien bluten. Aktuell herrscht eine extrem nervöse Stimmung vor, welche wahrscheinlich bis Mitte März anhalten wird.

Kursexplosionen vs. Kursimplosionen

Die Berichtssaison in den USA sorgt, in einem Marktumfeld mit erhöhter Volatilität, für teils extreme Bewegungen vor allem außerhalb der Handelszeiten an der Börse. Diese Bewegungen hatten entsprechend ihren Auswirkungen auf die Indizes, welche sich auch in dieser Woche in einer breiten Spanne bewegten.

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