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zinsen

Momentumsverlust

Nachdem die Indizes sich in den letzten Wochen deutlich nach oben schrauben konnten, gab es in dieser Woche einen deutlichen Rücksetzer. Der Grund dafür ist seit Monaten der gleiche: Inflation, Zinsen und eine Angst vor Rezession.

Die Zweifel weichen

Langsam aber sicher scheinen sich die Zweifel der Marktteilnehmer zu legen, was eine Rally betrifft. Zumindest schlagen vermeintlich negative Nachrichten nicht mehr in der Vehemenz auf die Kurse ein, wie noch vor einigen Wochen.

Volltreffer

Letzte Woche wiesen wir in unserem Infoletter darauf hin, dass der erste Schritt der Rallyansage vor 14 Tagen gemacht worden ist. Nachdem die Kurse in Deutschland und auch in Übersee zum Start der neuen Woche schwächer tendierten, war der Wochenschluss umso erfreulicher für die Marktteilnehmer.

Dilemma der US-Notenbank

Nach den Osterfeiertagen zeigten sich die Börsen zunächst sehr freundlich. Bis die US-Notenbank am Donnerstag (einmal mehr in diesem Jahr) die Börsen auf Talfahrt schickte.

Zinsexplosion drückt auf die Stimmung

In einer kurzen Handelswoche aufgrund der Osterfeiertage wurde eine mögliche Osterrally vor allem seitens der Zinsen gedrückt. Dieser “Bremsklotz” sorgte dafür, dass der DAX fast auf den Punkt genau am Donnerstag (Karfreitag blieb die Börse geschlossen) aus dem Handel ging, wie er am Montag eröffnete.

Nervosität am Limit

Eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegte Woche verging an den Märkten. Anders als in den letzten Wochen war diesmal weniger die Inflation und die Zinspolitik der Notenbanken das Hauptthema. Der schwelende Konflikt zwischen Russland, der Ukraine und der NATO waren dieses Mal Grund für deutliche Kursschwankungen und Nervosität am Markt.

Unsicherheit belastet (noch)

Die (zum Teil abstrusen) Bewegungen und Kursschwankungen am Markt belasten die Indizes und die Nerven der Anleger nun eine weitere Woche. Während die Woche freundlich begann, ließ ein FED Mitglied mit seinen Aussagen am Donnerstag vor allem die Technologie-Aktien bluten. Aktuell herrscht eine extrem nervöse Stimmung vor, welche wahrscheinlich bis Mitte März anhalten wird.

Volltreffer und Wirkungstreffer

Letzte Woche stand am Ende unseres Infoletters bezüglich der Markterwartung zum DAX: “Die Wahrscheinlichkeit, dass Kurse mit einer “14” davor demnächst erscheinen ist nach dem abgelaufenen Monat und dieser Woche wesentlich höher.” Es kam wie es kommen musste.

Gegenreaktion nach Zinskeule

Am Montag Vormittag standen die Vorzeichen im DAX weiterhin auf “rot” nachdem bereits in der Woche zuvor der Index Federn lassen musste. Der deutsche Leitindex testete daraufhin den Bereich um 15.300 Punkte und legte seine Schwäche ab, da dieser “überverkauft” erschien. Kein Wunder, verlor der DAX seit seinem Allzeithoch bei 15.800 Punkten zu dem Zeitpunkt 500 Punkte innerhalb weniger Tage.

Fahrstuhlbörse

Die Woche verlief an den Märkten anstrengender und schwankungsfreudiger als es auf den ersten Blick erscheint. Zumindest eröffnete der DAX am Montag bei 15.417 Punkten und beendete die Woche am Freitag bei 15.417 Punkten. Klingt komisch, ist aber so.

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