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In dieser Woche erreichte die Berichtssaison ihren Höhepunkt und auch seitens der Konjunktur mangelte es nicht an Daten. 

Der DAX holte direkt zum Start der neuen Woche die Schwäche der US-Börsen vom 1. Mai nach (in Deutschland fand kein Handel statt) und eröffnete knapp 400 Punkte tiefer als die Woche davor. Die Schwäche war aber nicht von großer Dauer und mit steigenden US-Börsen, fasste sich auch der DAX ein Herz und setzte zur Erholung an. 

Erstaunlich ist dabei die Tatsache, dass auch in dieser Woche die Unternehmensdaten unter den Erwartungen lagen. Auch die BIP- und Wachstumsprognosen sowie Einkaufsmanagerindizes fielen mehr als Bescheiden aus. Trotzdem wurde, aufgrund “positiver” Daten aus China, gekauft und vor allem die US-Aktien aus dem Technologiesektor zogen die Märkte nach oben. 

Nachdem die Marktteilnehmer von Februar bis März ein wahres Blutbad an den Märkten erleben durften, haben viele Aktien eine astreine “V-Erholung” an den Tag gelegt und sich für die “Schmerzen” der fallenden Kurse gerächt. Der Begriff “V-Erholung” bedeutet, dass der Kurs wieder dort steht, so er bereits vor dem Crash stand. 

Diese V-Erholung ist bezeichnenderweise nicht nur in einzelnen Aktien zu sehen sondern auch in Indizes wie beispielsweise dem NASDAQ, dem nur noch ca. 6% fehlen um auf dem gleichen Stand zu sein wie vor dem Crash. Das gleiche Bild der V-Erholung zeigt sich in allen von uns verwalteten Strategien sowie der Mehrheit der Individualmandate, während der DAX davon aktuell nur träumen kann. Satte 26% benötigt der Deutsche Aktien Index um wieder ein neues Allzeithoch zu markieren.

Letztendlich konnte der DAX seine Schwäche ablegen und beendete die Woche mit einem moderaten Plus.

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